Neustart - Mai 2011

nach so langer zeit kommt der blog wieder zum vorschein. Ich brauche ein tagebuch. Und wo ist es ebsser aufgehoben als im world wide web, anonymer, unbekannter, ungelesener geht es nicht. wer kommt schon auf meine seite? keiner weiss von ihr.

 

dk hatte einen schlaganfall. als papa anrief dachte ich im ersten moment nur "lass es nicht mama sein". der wunsch wurde mir gewährt. er ist noch bewusstlos und unter narkose. ab morgen wird diese zurückgenommen. hoffentlich wacht er auf. bestes szenario: schwer gelähmt und langsam sprechen. schlechtestes: komapatient,

 

bulimie führt zu herzrhythmusstörungen, diese zu schlaganfall. süssstoff führt zu schlaganfall. trägheit führt zu schlaganfall. es ist vorbei. ich darf keine rückfälle mehr haben.

 

studium ist ganz in ordnung. die prüfungen wollen bestanden werden. kommt zeit, kommt rat.

 

liebe ist mehr als in ordnung, ich bin glücklich. schon seit fast sieben monat. ich habe mich geöffnet und werde geliebt. für mich. für alles an mir. das gute. das böse. das lachende. das weinende. das vor freude jauchzende und energiegeladene... und für das apathisch träge.

und ich? liebe ich mich? liebe ich ihn? durch ihn habe ich gelernt was an mir liebenswert ist. an ihm liebe ich seine unschuld. sein blick auf die welt. sein glaube an verbesserung. sein warmer körper. den teil zwischen hals, brust und schulter in den man sich vergraben kann. vergraben in momenten wo man einfach nur nicht da sein will.

so wie vorgestern abend.

wie kann jemand so geniales, so wortgewandtes bloss einen solchen schlag erleiden? warum?

 

ich habe eleonores kerze angezündet. make a wish

 

genug der zusammenfassung. jetzt werde ich auch in jahren wissen von welcher zeit ich hier spreche. und darum geht es mir. wissen, wo ich im frühsommer 2011 stand.

 
19.5.11 13:11


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wo ein wille, da ein weg.

mir reichts. hiermit erklaere ich meiner traegheit und fettheit den krieg. ab jetzt wird notiert, was wann gegessen wurde, wenn moeglich mit wieso (falls iwie viel oder seltsam)

gestern, sonntag (15.2) war nicht gut. fr und sa wren, nach teil-fresstagen, totale fresstage. sprich: fr nach gutem fruehstueck und suessigkeiten SCHON AM MORGEN ein totler fa am nachmittag. ueber 3000 allein dafuer. zum glueck, oder leider, bin ich mein weihnachtsgeschenk im sueden von paris abholen gefahren. eine stunde hinfahrt. eine zurueck. keine chance zu kotzen. nja, gestern dann doch. leider nur teilweise. die nchbarn waren da, und ich habe nach einem normalen stueck kuchen (normal fuer mam ist eig schon gross fuer den rest der menscheheit) noch tausend und ein in oel frittiertes hefeteilchen in zuckermantel. mir war schlecht am ende. und das alles, obwohl ich gute laune und keinen wirklich drang verspuert hab. iwie kommt der kotzdrang nach ca einer woche immer wieder sehr stark. anfangs alle 5-6 tage, jetzt erst nach 7-8 tagen. kA ob ich kaempfen will. bin fett. heut morgen 48 und langsam kann ich nicht mehr sagen verstopfung. also ,uss was getan werden. haett schon laengst die notbremse ziehen muessen. klar, bmi 16 mit 36 kg ist ungesund, aber 40 (bmi 17,8) ist ok,... bzw damit sah ich gut aus,...

eigentlich halt ich nichts von den ES-armbaendern, aber ich werd mir ein schoenes rotes kaufen, sobald ich 44 wieder erreiche, und wenn ich 38-40 erreicht haben sollte; laesst sich nochmal ueber ein pircing reden. man muss sich ja mal belohnen^^

werd also eine neue Rubrik aufmachen. mein kleines ET. mein kleiner ausserirdischer, der in meinem kopf haust und will, dass ich endlich normal werde. ih waer doch auch mit 44 zufrieden, bmi 20, nur nich mit einem so fetten bauch und hosen, die kneifen, und so dicken oberarmen. ich bin klein und zierlich. und ich will es auch sein.

ich seh mich zZt manchmal als vollweib (positiv). brueste, braunes, gesundes haar, schoene tiefgruendige augen (wenngleich muede und ausgelaugt); gebildet und intelligent,... vor allem, wenn ich mich vorlehn, mi leuten red, keck mit den augen lache und nebenher intelligenz zeige und einblicke gewaehre, fuehl ich mich feminin. aber nur in kleidung. und nur taille aufwaerts. der rest: fett. nackt: eklig. ich will das nicht mehr.

ich will endlich die kleine rothaarige fee sein, die lacht, intelligent und frech ist, mutig, selbstbewusst, stark trotz ihrem zielichen auftreten und ohne diese muedigkeit.

schon seltsam, dass man beim abnehmen wacher ist und besser arbeiteen kann. zumindest bei der so hochgelobten nur verminderten kalorienzufuhr, genuegend gesunden fetten und genug eiweiss und langen kohlehydrahten.

old life, i'll be back. nur diesmal ohne das ausrutschen, den fas, der uebertriebenen abnahme.

ih will nur die kontrolle zurueck.

16.2.09 11:21


a wish for something more

jetzt läuft das.

"but let's not pretend, how I wish for something, wish for something more"

 my daily soap. nur leider ist sie wahr. tag für tag.

8.2.09 15:49


warum?

warum muss es immer wieder sein? warum können sie nicht endlich mal wirklich miteinander reden? ist es so schwer?

die lehrer haben ihm gesagt, ich bin so ein fröhlicher mensch. er hätte weinen können. wie oft sieht er mich lachen? selten. glaubt er wirklich, dass es nur gespielt ist in der schule? ist es nicht. zu hause wäre es gespielt. HIER bin ich traurig. warum? warum nur müssen sie immer und immer wieder das gleiche tun? mir, mein lebe versauen. warum?

ob er heut zurück kommt? er meint nicht. ich geh ins theater. mam alleine zu hause lassen? ich kann nicht. beides nicht. weder zum theater, noch mam allein lassen. ich kann nicht t absagen, aber mam?

ICH HASSE EUCH! warum muss ich so an euch hängen? was tut ihr mir gutes? nichts. weniger als nichts. und doch so vieles.

warum das alles?

ironie des schicksals. höre amy mcdonald. als pa raus ging fing "this is the life" an...

"where you gonna go? where you gonna go? where you gonna sleep tonight?"

8.2.09 15:46


warum?

warum muss es immer wieder sein? warum können sie nicht endlich mal wirklich miteinander reden? ist es so schwer?

die lehrer haben ihm gesagt, ich bin so ein fröhlicher mensch. er hätte weinen können. wie oft sieht er mich lachen? selten. glaubt er wirklich, dass es nur gespielt ist in der schule? ist es nicht. zu hause wäre es gespielt. HIER bin ich traurig. warum? warum nur müssen sie immer und immer wieder das gleiche tun? mir, mein lebe versauen. warum?

ob er heut zurück kommt? er meint nicht. ich geh ins theater. mam alleine zu hause lassen? ich kann nicht. beides nicht. weder zum theater, noch mam allein lassen. ich kann nicht t absagen, aber mam?

ICH HASSE EUCH! warum muss ich so an euch hängen? was tut ihr mir gutes? nichts. weniger als nichts. und doch so vieles.

warum das alles?

ironie des schicksals. höre amy mcdonald. als pa raus ging fing "this is the life" an...

"where you gonna go? where you gonna go? where you gonna sleep tonight?"

8.2.09 15:46


gesund? krank? keins von beiden?

geh alles wie vorher. hin und her. mal ja, mal nein. mal wenig, mal viel. zZt eher viel. dem leben gewicht geben"... aber ist das gesund?

 zuviel glesen was dagegen spricht. werde gesund und ausgewogen weitermachen. mehr als damals. weniger als zZt. gestern und heut' lief's gut.

gleich noch ein bisschen "ruhm" von Kehlmann. dann morgen die PhyChi-arbeit versauen. nicht gelernt.

egal. ich werd' es trotzdem studieren. bin gut. wenn nicht sogar sehr gut. sogar ohne lernen. auch wenn es themen sind, die ich nur teilweise mag. oder kann? egal.

das lässt mich alles nicht los. will vegan sein. aber auch nicht. will dünn sein. habe angst vor der MS. will gesund sein. bin ich es vlt gerade deshalb nicht. gerade, weil ich so viel nachdenke? oder bin ich es gerade deshalb. mehr als die anderen zumindest... ich vergifte meinen körper sehr viel seltener. als die meisten. meistens.

mineralstoffmangel führt zu gelüsten und süchten. vlt geht's mir deshlab besser mit hepar?

zürich wird toll. mal sehen, ob ich eine antwort bekomme. ob der philosophieprofessor dafür zeit findet? mal seh'n.

 

heut' waren wir zum goûter bei den nachbarn. galette de rois. bi reine geworden. drittes mal dieses jahr. jedes mal. beim ersten mal wollt' clea ihre galette nicht. sie hatte die fève. sie hat mir die galette gegeben. ich hatte folglich zwei. und eine fève. yay

die kleinen sind immernoch toll. <3 . die mädchen sind seit letztem dienstag groß. 5 jahre immerhin schon. dafür muss man sie bewundern. ist doch klar.

als wir ankamen, waren sie 2 1/2. jetzt sind sie doppelt so alt. unglaublich. die zeit vergeht schneller als man denkt. 

bin ich morgen vlt schon tot. zeit vergeht schnell. vlt bin ich morge schon 80 und großmutter. stricke. backe plätzchen. und vergesse die politik. die politik, die mich immernoch fasziniert. hört man auf, sich nach dem sinn zu fragen? dem sinn von allem? von nichts? mit 80 hat man andere sorgen... hat man?

mam hat heute gezaubert. bzw ein buch rausgekrmt mit zaubertricks. das seil, das halbiert wird. dann verknotet. dann heil. kennt jeder. keiner kann's. mam und ich können's jetzt.

wie lang mam und pa noch zusammenbleiben? wie lang wir noch zusammenbleiben? kürzlich hieß es: "es geht so nicht weiter. entweder sie oder ich geht." jetzt alles wieder gut...

noch eineinhalb jahre und ich bin weg. für immer? erstmal.

 

schule stresst. bzw sollte stressen. arbeiten ohne gammeln und trödeln? nein. tu ich trotzdem nicht. stress? ja. wegen meiner strukturlosigkeit. organisatorisches talent. haha. nur für andere leute. nicht für mich. für andere organisier ich alles. ohne probleme. für mich? chaos.

perfektionismus gepaart mit chaos... das kann nur schief gehen. oder großes vollbringen. muss mich selbstüberwinden. wer sich selbstüberwindet hat, überwindet alles.

 

zum schluss zwei zitate:

"Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden" - rosa luxemburg

"ich war. ich bin. ich werde sein." - vermutlich auch rosa luxemburg

1.2.09 21:53


Please Hear What I'm Not Saying

Please Hear What I'm Not Saying

               Don't be fooled by me.
               Don't be fooled by the face I wear
               for I wear a mask, a thousand masks,
               masks that I'm afraid to take off,
               and none of them is me.

               Pretending is an art that's second nature with me,
               but don't be fooled,
               for God's sake don't be fooled.
               I give you the impression that I'm secure,
               that all is sunny and unruffled with me, within as well
                    as without,
               that confidence is my name and coolness my game,
               that the water's calm and I'm in command
               and that I need no one,
               but don't believe me.
               My surface may seem smooth but my surface is my mask,
               ever-varying and ever-concealing.
               Beneath lies no complacence.
               Beneath lies confusion, and fear, and aloneness.
               But I hide this.  I don't want anybody to know it.
               I panic at the thought of my weakness exposed.
               That's why I frantically create a mask to hide behind,
               a nonchalant sophisticated facade,
               to help me pretend,
               to shield me from the glance that knows.

               But such a glance is precisely my salvation, my only hope,
               and I know it.
               That is, if it's followed by acceptance,
               if it's followed by love.
               It's the only thing that can liberate me from myself,
               from my own self-built prison walls,
               from the barriers I so painstakingly erect.
               It's the only thing that will assure me
               of what I can't assure myself,
               that I'm really worth something.
               But I don't tell you this.  I don't dare to, I'm afraid to.
               I'm afraid your glance will not be followed by acceptance,
               will not be followed by love.
               I'm afraid you'll think less of me,
               that you'll laugh, and your laugh would kill me.
               I'm afraid that deep-down I'm nothing
               and that you will see this and reject me.

               So I play my game, my desperate pretending game,
               with a facade of assurance without
               and a trembling child within.
               So begins the glittering but empty parade of masks,
               and my life becomes a front.
                     I idly chatter to you in the suave tones of surface talk.
               I tell you everything that's really nothing,
               and nothing of what's everything,
               of what's crying within me.
               So when I'm going through my routine
               do not be fooled by what I'm saying.
               Please listen carefully and try to hear what I'm not saying,
               what I'd like to be able to say,
               what for survival I need to say,
               but what I can't say.

               I don't like hiding.
               I don't like playing superficial phony games.
               I want to stop playing them.
               I want to be genuine and spontaneous and me
               but you've got to help me.
               You've got to hold out your hand
               even when that's the last thing I seem to want.
               Only you can wipe away from my eyes
               the blank stare of the breathing dead.
               Only you can call me into aliveness.
               Each time you're kind, and gentle, and encouraging,
               each time you try to understand because you really care,
               my heart begins to grow wings--
               very small wings,
               very feeble wings,
               but wings!

               With your power to touch me into feeling
               you can breathe life into me.
               I want you to know that.
               I want you to know how important you are to me,
               how you can be a creator--an honest-to-God creator--
               of the person that is me
               if you choose to.
               You alone can break down the wall behind which I tremble,
               you alone can remove my mask,
               you alone can release me from my shadow-world of panic,
               from my lonely prison,
               if you choose to.
               Please choose to.

               Do not pass me by.
               It will not be easy for you.
               A long conviction of worthlessness builds strong walls.
               The nearer you approach to me
               the blinder I may strike back.
               It's irrational, but despite what the books say about man
               often I am irrational.
               I fight against the very thing I cry out for.
               But I am told that love is stronger than strong walls
               and in this lies my hope.
               Please try to beat down those walls
               with firm hands but with gentle hands
               for a child is very sensitive.

               Who am I, you may wonder?
               I am someone you know very well.
               For I am every man you meet
               and I am every woman you meet.

                                                                     Charles C. Finn
                                                                          September 1966
30.1.09 23:26


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